Montag, 9. April 2007

Die ersten Tage in Guatemala



Die naechsten Tage verbrachten wir gemuetlich mit baedelen, Kanu fahren, gut essen, Reise planen und natuerlich das guatemaltekisch Bier degustieren!!! Unsere Bierleidenschaft teilten auch Bidu und Nicole aus der Schweiz, und wir verbrachen etliche lustige Abende zusammen.
Um uns fit zu halten, kaempften wir uns am zweiten Tag am andern Ufer des Sees entlang durch das dichte Unterholz zu einer Tierstation und standen schlussendlich wieder mal nicht am offiziellen Eingang. Aber wir wurden trotzdem freundlich herumgefuehrt und sahen Aras, Lory-Papageie, Affen und Tapire. Die Einrichtung paeppelt die von der Schmugglerpolizei beschlagnahmten Tiere auf und entlaesst sie dann wieder in die Freiheit. Wie wir erst spaeter erfuhren, war dieser Teil der Anlage gar nicht fuer Touristen geoeffnet, da sich die Tiere nicht an den Umgang mit Menschen gewoehnen sollten!



Am Samstag schrillte uns der Wecker um 3 Uhr frueh aus dem Bett... wir wollten den Sonnenaufgang in Tikal erleben. Deswegen stolperten wir mit einer Taschenlampe bewaffnet um 5 Uhr durch den stockdunklen Urwald zu einem der hoechsten Tempel. Leider machte uns jedoch das Wetter ein Strich durch die Rechnung - no sunrise, aber das Erwachen des Dschungels war trotzdem beeindruckend. Zuerst machten sich einige Gruppen Bruellaffen (hoeren sich an wie Loewen) bemerkbar und bald mischen sich unzaehlige Vogelstimmen ins Morgenkonzert. Unser Guide vermittelte uns sehr viele Fakten ueber Tiere, Pflanzen und die Welt der Mayas. Wir sahen sogar eine Gruppe Affen! Die Rundsicht auf den Tempeln war ueberwaeltigend, man konnte meilenweit ueber den Urwald sehen. Doch der Abstieg hats dann auch in sich, zum Glueck liessen wir die hohen "Stoegelischue" zu Hause.




Wir wanderten 6 Stunden durch die Anlage und erfuhren spaeter, dass es sich hierbei nur um 2% des Ausmasses handelte! Es wird vermutet, dass Tikal zur Bluetezeit 200 000 Einwohner zaehlte - wow! Leider kann der Rest der Ruinen nur schwer ausgegraben werden, da der Dschungel einfach zu viel ueberwachsen hat und alles sehr schnell wieder zuewaechst.





Spaeter liessen wir vier es uns bei Toastbrot, Kaese, Thon und Essiggurken gut gehen, fuellten beim letzten Tempel unsere knurrenden Maegen.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hoi dir zwoi. Isch cool oi Website. Peschu, ischs der iz ke Lehr gsi? Du soettsch doch dae huere Thon lasi!! :-))