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Samstag, 31. März 2007

unterwegs auf dem Yucatan

Von Palenque aus ging's weiter - aus der Region Chiapas auf den wohlbekannten Yucatan. Nach einer langen Nachtfahrt kamen wir in Merida an. Diese Millionenstadt ist vor allem fuer ihre vielen Handarbeits-zuegbumsli bekannt - neben haufenweise Schnitzereien und Mayakalender sowie -malereien gab es vor allem die aus den Fasern der Agave (aus dem Kern gewinnt man Tequila) hergestellten Haengematten. An jeder Ecke hoerten wir es schreien: "hamacas...". Wir haben dennoch keine gekauft, hielten uns aber mit einem Museumsbesuch und dem Auskuntschaften der Maerkte, Laedelis und des Lebens rund um den Zocalo beschaeftigt.
Die naechste Fahrt in einem wackeligen 2.Klass-Bus, welcher an jeder Strassenecke Leute ein- und aussteigen lies, brachte uns nach Valladoid. Dort gibt es zwar nicht viel zu sehen... aber etwas zurueck auf dem Weg liegt Chicken Itza, ein Muss der Tempel von Latin-Amerika. Nur waren die Preise abrissig und die Pyramiden nicht zugaenglich - wir konnten alle nur "von weitem" foetelen.
Mit unserer heutigen Begleitung, einer Australierin, besuchten wir dann doch noch ein Bisschen Untergrund - eine kurze Taxifahrt brachte uns zu eine Cenote, was soviel wie ein Wasserloch bedeutet. Nur dass dieses Wasser in einer wunderschoen beleuchteten Tropfsteinhoehle war und wir darin schwimmen konnten... eine herrliche Abkuehlung!
Die Reise fuehrte uns dann nach Playa del Carmen. "Was? das als backpaker?" wirst du dich wohl fragen. Naja, ist wiklich nicht der Ort, um das wahre Mexiko kennenzulernen. Aber wir wollten eine Grundschulkollegin von mir (Pesche) besuchen, die dort zur Zeit ihr Leben verbringt.
Entgegen den Erwartungen war der Beach-Ort dennoch ganz interessant und die Preis normal (wenn man nicht gerade ohne in die Karte zu schauen Drinks bestellt!!!). Wir sonnten uns an dem schoenen Straendle und plantschten im tuerkisgruenen Meer. Doch der Hammer war natuerlich der Grill- und Saufabend am Pool bei Andrea und deren Kollegen. Prosit!




Ein paar Tage spaeter waren wir im suedlich gelegenen Tulum gestrandet. Unser Bungalow lag direkt am Karibischen Meer und wir genossen natuerlich die Ruhe und Abgeschiedenheit - ausser ein paar anderen Touris gab's da nichts - nur Strand, Sonne, Meer und Strom bis 11 Uhr. Das 4km landeinwaerts gelegene Tulum brachte uns ein paar lange Maersche ein, wenn wir uns wieder mit dem Noetigsten versorgen mussten - unter anderem natuerlich ein Schnaepschen fuer Sarah's Geburi - Haeppy Birthday!


Die letzte Nacht in Mexiko verbrachte wir in der grenznahen Stadt Chetumal, von wo aus wir weiter suedlich wollen.

Mittwoch, 21. März 2007

Tropischer Dschungel und verborgene Ruinen

Mittels einer abenteuerlichen Busfahrt durch den dichten Dschungel sind wir nun in Palenque gelandet. Eine gemuetliche Stadt, die vor allem von den 3 Hauptattraktionen lebt: Misol-Ha, Agua Azul und natuerlich die antike Mayastadt Palenque.

Wir werden in einem kleinen Minibus zu den Ruinen chauffiert und klettern fuer 4 Stunden auf diesen imposanten Bauwerken herum. Immer neue Gaenge und Tempel gibt es zu erforschen… bis wir schliesslich auf dem hoechsten “Templo de la Cruz” erschoepft absitzen und uns an die Wasserflasche haengen. Dies war eine super Entscheidung, denn von diesem Punkt aus kann man die Anlage sehr gut ueberblicken. Wir malen uns aus, wie die Menschen zu dieser Zeit wohl gelebt haben… was fuer Kleider, Schmuck und Huete sie trugen…! Zu dieser Indiana Jones Stimmung tragen natuerlich auch die Bruellaffen bei, die in den nahen Baeumen laermen.


Wir erfahren erst beim anschliessenden Besuch im Museum die gesamten Ausmasse der Ruinen. Was wir sahen ist weniger als ein Viertel der ganzen Stadt - der Rest ist noch tief verborgen im Dschungel und teilweise unerforscht.

Um uns von der Hitze abzukuehlen, geht die Fahrt weiter zu einem 25m freifallenden Wasserfall – Misol-Ha! Dieser ist wirklich, sogar fuer Schweizer, sehr beeindruckend und wir machen uns natuerlich sofort auf, um hinter den Wasserfall durchzuklettern. Na ja trocken sind wir nicht mehr danach – aber dafuer ein bisschen abgekuehlt.

Zum schwimmen laden dann aber die tuerkisblauen Aqua Azul! Das Wasser hier ist mit Mineralien angereichert und bekommet mit dem Einfluss des Sonnenlichts diese intensive blaue Farbe. Wir geniessen es in diesem ziemlich kalten Wasser herumzuplanschen und uns mithilfe eines Seils an einem Ast auf den Fluss rauszuschwingen und dann loszulassen. Wow, das war ein Spass!

Leider gehts dann im eisig runtergekuehlten Minibus wieder zurueck nach Palenque.

Gruss von den zwei roten Schnupfenasen

Sonntag, 18. März 2007

San Cristobal de las Casas

Nach den wunderschoenen und erholsamen Tagen in Mazunte sind wir nun wieder auf 2100m aufgestiegen. Ja, diese Nachtfahrt hatte es in sich - wir wollen uns weder ueber den mexikanischenBusfahrer, die Geschwindigkeitsbegrenzungshuegel noch ueber die Route beklagen, aber das einzige Mittel gegen die aufkommende Uebelkeit war entweder schlafen (sarah) oder krampfhaft durch den Mittelgang auf die Strasse starren (pesche)!



Doch die Stadt San Cristobal de las Casas entschaedigt uns fuer alle Leiden. Die farbig gestrichenen Haeuser, wunderschoenen
Innenhoefe, Indios in ihren traditionellen Trachten und die freundlichen Menschen machen San Cristobal de las Casas zu der schoensten bisher gesehenen Stadt.



Am Samstag besuchten wir den bis zu 1000m tiefen Cañon de sumidero. Mit einem Boot wurden wir in rasendem Tempo 30 km durch die enge Schlucht chauffiert. Nebst Baeumen, die sich an die Felswaende krallen und verschiedenen Voegeln sahen wir ein Krokodil.... uuuuh!

Neben dem herumschlendern, natuerlich den Markt besuchen und fein essen stand eine Wanderung auf dem Programm. Diese fuehrte uns durch einen wunderschoenen Pinienwald steil hinab zu einen Fluesschen, mit dazugehoerender Flussueberquerung...! Entlang dem Fluss, worin Waesche gewaschen und gebadet wurde, suchten wir uns den Weg zurueck in die Stadt. Puuh zum Glueck ohne Hundebisse ...!

So schoen die Stadt auch ist, wir sehnen uns wieder nach Waerme und reisen deshalb morgen weiter ins tropische Palenque, um wieder mal etwas kulturelles zu unternehmen...!

P.s. Fotos folgen zu einem spaeteren Zeitpunkt!

Dienstag, 13. März 2007

Mexiko's heisser Sueden

Oaxaca hat uns mit seinen gemuetlichen Zocalo und den verschiedenen farbenfrohen Maerkten sehr beeindruckt!

Wir mussten natuerlich auch kulturell weiterbilden und sind darum mit einem Schlotterbus mit Kamikaze-Fahrer auf den nahen Monte Alban gefahren.... oder besser gesagt bis zur Endstation, dann gings zu Fuss weiter. Die Anlage der Zapoteken ist sehr beeindruckend durch den guten Zustand und ihre Groesse. Nach heissen drei Stunden und ein paar verbrannten Koerperstellen mehr machten wir uns an den steilen Abstieg auf einem schmalen Fusspfad.
Der farbenfrohe Markt von Oaxaca... oder besser gesagt, die Staende ausserhalb der riesengrossen Markthalle! Hier werden wiederum Berge von Fruechten, Gemuesen und Gewuerzen verkauft, aber auch ganze, nackte Huehner, die Ihre Krallen nach den vorbeigehenden ausstrecken.


Nach einer doch sehr abenteurlichen Reise ueber die hohen mexikanischen Berge auf engen Bergstrassen sind wir nun in Mazunte angekommen, einem kleinen Fischerdoerfchen an der Pazifikkueste. Wir logieren in einem wunderschoenen Zimmer mit Meerblick und Haengematten auf dem kleinen Balkon - genau richtig um unsere Weiterreise zu planen...!

Sonntag, 4. März 2007

Sightseeing in Mexico-City

Nachdem wir uns ein bisschen besser anklimatisiert haben, nimmt unsere Unternehmenslust zu.

Als erstes lassen wir uns auf den Torre Latinamericano raufchauffieren um den Rundblick ueber die Millionenstadt zu geniessen. ¡Jepaah, wir koennen sogar Popochatepetl sehen!



Spaeter besichtigen den Palacio Nacional, wo es interessante Wandmalereien zur Kultur Mexicos zu bewundern gibt - und auch spezielle Kunstobjekte. (siehe unten)









Abends laedt der Zocalo, der zweitgroesste Platz der Welt (nach dem roten Platz in Moskau) zum verweilen ein. Hier laeuft immer etwas, von Demonstrationen ueber das streng militaerische, taegliche herunternehmen der riesengrossen Mexico Fahne bis zu Konzerten von noch unbekannten Musikgruppen.

Der farbenfrohe, laute und wohlriechende Gemuesemarkt von Mexico-City. In der riesengrossen Markthalle von la Merced bewundern wir exakt aufgeschichtet Pyramiden von Gemuesen und Fruechten sowie Koerbe voller getrockneter Chillis, Fischchen und Gewuerzen.


Am Freitag schnappen wir uns einen Bus in Richtung Veracruz. Die Fahrt fuehrt uns ueber die hohen Paesse rund um Mexico-City in Richtung Puebla und Orizaba. Wir bewundern unterwegs den Pico d’Orizaba, den hoechsten Berg / Vulkan von Mexico. Nach der trockenen Hochebene tauchen wir in ein tropisches Klima ein. Auf den Feldern wird vor allem Kaffee, Zuckerrohr und Bananen angebaut.

Veracruz empfaengt uns mit Sonneschein, Merenguemusik, vielen Palmen uns sehr klapperigen Bussen. Spaeter erkunden wir die Stadt mit den wunderschoenen Kolonialstilbauten und Parks.

Nach einem stuendigen Irrlauf im Hafen von Veracruz erbarmt sich endlich ein freundlicher Mexicaner und nimmt uns mit zum Castillo San Juan de Ulua. Das historische Fort bildete den Grundstein des groessten und wichtigsten Hafens von ganz Mexico. Die dunklen Kammern und verwinkelten Mauern wuerden eine perfekte Kulisse fuer den Dreh eines Piratenfilms abgeben.

Morgen fahren wir per Nachtbus weiter nach Oaxaca und sind gespannt auf die ersten hohen Kakteen, die bunten Maerkte und den Tequila. Hmmm.....

Mittwoch, 28. Februar 2007

Start in Mexico City


hola a todos,

nach einem rumpligen Flug sind wir gut und zersaust in Mexicos Hauptstadt gelandet. Die Fahrt ins Zentrum sowie die Hotelsuche erwies sich als einigermassen einfach, wenn auch teuer. Aber fuer's erste waren wir mal versorgt und froh, die Beine hochlagern zu koennen.
Obschon die Temperaturen nicht gerade wuestenmaessig sind, setzen uns Hitze und Hoehenluft waehrend unseren ersten paar Erkundungsrundgaengen erheblich zu. Die Stadt selber ist aber sehr interessant und bietet den gringos einiges zu sehen, riechen und ablatschen.
Die noch nicht wirklich definierten Plaene werden uns wohl bald aus der 22 mio. Stadt herausfuehren und vorerst einen etwas ruherigen und billigeren Aufenthalt bescheren...