Unser Reisli ging nach den erholsamen Tagen in Tulum weiter in Richtung Chetumal, wo wir uebernachten mussten, da unser Bus am naechsten Tag um 5 Uhr abfuhr. Gaaeehn - das war eine kurze Nacht! Als wir am Busbahnhof die Tickets kaufen wollten, erfuhren wir, dass die Belizische Immigration Office erst um 9 Uhr oeffnet (viel zu spaet fuer uns, wir waeren um ca. 6.30 an der Grenze). Schweizer brauchen als einziges europaeisches Land ein Visum fuer Belize - tja Pech gehabt, oder doch nicht? Der Fahrer vom Bus bot an, uns mitzunehmen um es zu versuchen. Wenns nicht klappt, wuerden wir nichts fuer die Fahrt bezahlen... na dann nix wie los!
Wie es sich herausstellte, gibts keine Probleme an der Grenze bis auf den Mexikaner, der uns noch je 10 Dollar fuer die Ausreise abzockte (ist glaub nicht normal)! Wir bezahlten 50 Dollar (das ist wiederum normal) fuer unser Belizisches Visa und weiter ging's in unserem Schlotterbus!
Der erste Eindruck von Belize ueberraschte uns - voellig anders als Mexiko. Die Haeuser sind aus Holz gebaut und farbig gestrichen, haben alle ein gepflegtes Gaertli mit Blumen und die Bevoelkerung ist groesstenteils schwarz und traegt Rastas! Wir fuhren durch Zuckerrohr- und Maisfelder, gruene Huegel und ueber unzahlige klare Fluesse. Wunderschoen dieses Land...!
In Belize City warf sich unser Fahrer ploetzlich in ein altes T-shirt und Latzhose und begann, den Bus zu reparieren - zugegeben so gut klang er nicht, aber wir waren uns schon einiges gewohnt! Doch nach einer halben Stunde ging es auch schon weiter und bald erreichen wir die guatemaltekische Grenze. Wir kaempften uns durch die vielen Geldwechsler-Stuermis und ueberquerten problemlos die Grenze - Guatemala wir kommen!
In St. Elena wurden wir vom Bus in einen Minibus umgeladen und fuhren mit 6 crazy men auf die Insel Flores. Auf der gemuetlichen Terrasse mit Sicht auf den See liessen wir den langen Tag ausklingen.
Samstag, 14. April 2007
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