Um essen und trinken muss man sich uebrigens in den Bussen keine Sorgen machen. Jedesmal wenn der Bus haelt, um jemanden ein- oder auszuladen, stuermen sofort unzaehlige Verkaeufer ins Fahrzeug und
In Tegucigalpa - der Haupstadt Honduras - angekommen, fanden wir schon bald das gemuetlicheTabacco Road Inn mit einem ruhigen Innenhof und einer verrueckten kleinen Katze, welches uns in der doch eher unattraktiven Stadt etwas Gemuetlichkeit verschaffte. Z'nacht assen wir ein riesengrosses Churrasco-Steak, ich glaube ich habe in meinem ganzen Leben noch nie ein sooo grosses Stueck Fleisch gesehen.... Nach einem ganzen Tag Internetlen, shoppen und die Stadt auskundschaften, machten wir uns am Dienstag auf die Weiterreise nach Nicaragua.
Auf der nicaraguanischen Seite wollten wir gerne den Direktbus nach Leon nehmen, doch da der Fahrer schlief, fuhr der Bus anstatt um 13.30 um 15.00 Uhr ab. Welches nicht unbedingt zu unserer Stimmung beitrug. Denn zudem, dass es sengend heiss war, wurden auch noch stetig (Schmuggel-)waren ein-, und nach einem kurzen Warnanruf, wieder ausgeladen. Beim Grenzbusbahnhof handelte es sich uebrigens um einen von Barracken umringten Platz mit Pferden, Schweinen, Bettlern und Haendlern. Somit war wenigstens fuer ein Bisschen Unterhaltung gesorgt und da Sarah wieder mal 500 Lempiras im Portemonnaie vergessen hatte, konnten wir zu einem super Wechselkurs diesen Rest noch loswerden. Ja, das mit den Geldwechslern hat's in sich, man weiss nie, ob man jetzt alles wechseln soll, ob man einen besseren oder schlechteren Kurs als in den Cambios erhaelt und ob das Geld ueberhaupt echt ist. An der Grenze zu Honduras haetten wir alles Geld zu einem super Kurs wechseln sollen, hatten aber den Banknoten nicht getraut - um dann in Honduras unsere restlichen Quetzales loszuwerden brauchen wir 2.5 Stunden auf der Bank in Tegucigalpa.
Endlich gings los mit Tempo 10km/h, da die Strasse so tiefe Schlagloecher hatte. Doch spaeter besserten sich die Strassenverhaeltnisse und unser Fahrer holte aus dem alten Chicken Bus raus, was rauszuholen war. Die Landschaft war sehr trocken und von verdorrten Bueschen bewachsen, ab und zu konnte man in der Ferne eine Bergkette und einige Vulkane ausmachen.
Todmuede und durchgeschwitzt erreichten wir schliesslich Leon wo wir nach einem kurzen Nachtessen muede in die Federn fielen.
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