Montag, 30. April 2007

Tauchen auf Utila

Die Reise nach Honduras lief ungaublich effektiv ab - wir warteten wohl nie laenger als 5min auf den naechsten Anschluss - und von diesen "naechsten Anschluessen" gab es einige. Zuerst tuckerlten wir am Morgen frueh von Livingston aus auf einem Boot nach Puerto Barrios, wo schon ein Minibus wartete. Die Preisverhandlung dauerte eine Weile, doch dann fuhren wir fuer eine Stunde bis zur Grenze, wo wir einen guten Geld-Wechselkurs aushandelten und dann den Stempel in den Pass kriegten. Weiter ging's in nem Chicken-Bus (alter Schulbus der Staaten), mit riesigem Motorenkrach und gestauchten Stossdaempfern bis nach Puerto Cortes und von dort aus in einem Kleinbus nach San Pedro Sula. Wir kaempften uns durch die Marktgegend und fuhren dann noch die letzten 3 Stunden nach La Ceiba, wo uns anschliessend ein Taxi ins Stadtzentrum brachte. Buff....
Wir genossen noch ein Bier am Meer und assen anschliessend mit dem Iren-Paar, welches uns den ganzen Tag begleitete, zu Abend.
Nach einer kurzen Nacht liessen wir uns von nem Taxi zu dem suedlich der Stadt gelegenen Pier bringen und fuhren dann mit der Faehre auf die Insel Utila. Utila ist vor allem fuer das billige Tauchen bekannt, und so lockt es auch viele Kurzurlaub-Touris an. Diese stoerten uns jedoch nicht, denn auch wir wollten vor allem Tauchen. Sarah absolvierte das PADI und Pesche war oft fuer Fun-Dives auf den Tauchbooten aufzufinden. Wir gastierten in den zum Tauchen inbegriffenen Unterkuenften des Cross Creek Dive-Centers und beschaeftigten uns nebenbei vor allem mit lesen, suennelen, schnorcheln, kochen und schlaraffelen. Einziger Nachteil an Utila: Sandfliegen. Diese Scheissviecher fressen einem waehrend der Daemmerung fast auf.
Ueber eine Woche genossen wir die Ruhe und liessen uns von der unglaublichen Vielfalt der Riffe bezaubern, bevor wir unsere Rucksaecke wieder packten und aufs Festland zurueck schauckelten.

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