Nach der Ankunft gese
llten wir uns zu den schon in Granada kennengelernten Mike (D) und Jerome (ein Romand) und stiegen in ner kargen Behausung ab. Dafuer war das Leben rund um das Zimmer umso interessanter - schnell schloss uns die Familie und Anhang ins Herz und bot uns ne wundervolle Zeit. Natuerlich aber waren unsere zwei neuen Weggefaehrten fuer die unzaehligen, unvergesslichen Erlebnisse verantwortlich.
Zuerst galt es, die Insel mit den gemieteten Fahrrads zu erkunden. Leider bei hoellischer Hitze und abartigen Strassen. Wir schafften es schweissueberstroemt auf die andere Inselhaelfte und guckten uns ein paar Pyroglyphen an. Auf dem Rueckweg statteten wir dem schoenen Strand Sto. Domingo einen Besuch ab.... doch der See ist dreckig und warm wie P..... Deshalb genossen wir die Abkuehlung in einem Pool einer Frischwasserquelle "Ojo de Agua".
An unserem dritten Tag auf der Ins
el bestiegen wir den hoeheren der zwei Vulkane - den 1610m hohen Conception. Fuer ueber 5h ging es meistens mehr als 45· den Berg hinauf, waehrend sich die Vegetation alle 100 Hoehenmeter veraenderte. Schlussendlich schafften wir es (jedenfalls teilweise) bis zuoberst zum Krater. Die Aussicht belohnte uns aber nicht - windig und kalt war es dort oben... brrrr. Und auf dem Rueckweg wollten die Oberschenkel kaum mehr - ich konnte sie noch ne Woche spaeter spueren.
Eigentlich wollten wir mit unserem Gepaeck am
naechsten Tag auf die andere Inselhaelfte - doch es kam ganz anders. Einen Zwischenstop beim Ojo de Agua mussten wir unseren Koerpern ja noch goennen. Die zwei anderen Gefaehrten kamen ein Stuendchen spaeter an, mit Ihnen ein zweiter Romand namens Jerome (schon wieder....). Je spaeter es wurde, desto mehr gefiel es uns an diesem Oertchen, und so arrangierten wir uns mit den Lokalen und konnten die Nacht ueber in den Haengematten dort verbringen. Natuerlich musste alles organisiert werden - Food, Kerzen, Jasskarten, Bier und Rum. Und dann stieg die Party bis in die spaeten Stunden und wir konnten uns, wann immer wir wollten, an der Liane in das frische Wasser schwingen lassen. Und so beschlossen wir am naechsten Tag, noch eine Nacht mehr anzuhaengen.
Den andern drei wurde d
ie Zeit etwas knapp, und so machten sie sich auf den Rueckweg, als wir uns im anderen Inselteil au
f der Finca Magdalena niederliessen. Der zweite Vulkan wollte doch auch noch bezwungen werden! Dieser ist im Gegensatz zum anderen viel gruener - der erloschenen Krater vuellte sich mit einem kleinen See und die Jungelpflanzen und Tiere scheinen sich wohl zu fuehlen. Ein Glueck, dass er auch etwas wenige
r hoch ist!
Den letzten ganzen Tag verbrachten wir dann in Mayagalpa, dem groessten "Kaff" der Insel und trafen noch einmal auf die zwei Jeromes - auch ihnen ging es aehnlich, die Atmosphaere der Insel mit ihren schoenen Landschaften und ruhigen und freundlichen Bewohner laesst einem fast nicht mehr los. Auf jeden Fall ein Highlight unserer Reise!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen