Galapagos Inseln
Leider ist nun unser Galapagos Abenteuer schon vorbei, aber wir schauen auf unvergessliche 8 Tage zurueck! Der erste Tag startete schon frueh mit einem herzlichen Abschied von Mamma Olgita in Quito und Flug nach
Baltra (Galapagos). Der Flug war wunderschoen, da wir alle hohen Vulkane ueber den Wolken besichtigen konnten. Schon beim Anflug auf Baltra begruesste uns das tuerkisfarbige Meer und viele kleine Inseln. Nach einem ziemlichen
Gehetze zum Bus und einer 2 Stunden Fahrt ueber die Insel Santa Cruz erreichten wir endlich unser "Kloetzli", unser Zuhause fuer die naechsten 8 Tage, die Jacht "Spondylus"! An diesem Nachmittag besichtigen wir schon eines der bekanntesten Highlights der Inseln, die Riesenschildkroeten - die werden so gross, dass ein Kind darauf reiten koennte.
Nach der Erkundung einer natuerlichen Lavahoehle inklusive Kletterei konnten wir unser erstes
Super-Znacht an Bord geniessen. Unser Koch ueberraschte uns waerhrend der ganzen Reise mit leckeren Speisen und feinen Desserts! Wie ueblich navigierte das Schiff vor allem in der Nacht waehrend wir entweder das Leben auf dem Deck genossen und ab und zu ein Bierchen sueffelten und danach zum Wellengang in den Schlaf geschaukelt wurden...... wenn der Magen mitspielte, was bei uns aber meistens der Fall war.
In den folgenden 7 Tagen erforschten wir eine Insel nach der andern in folgender Reihenfolge (fuer Interessierte): Isla Floreana, Isla Española, Isla San Cristobal (bewohnt), Isla Santa Fe, wieder Santa Cruz, Isla North Seymour,Isla Genovesa, Isla Bartolome und Isla Santiago!
Wir hatten zudem ein Riesenglueck mit unseren Mitreisenden, alles sehr naturinteressierte und sehr faegige Leute. Da sich 10 Lehrer (Geographie, Vogelkundler, Science-teacher) unter uns befanden, hatte der Guide (der eine ziemliche Null war) einen sehr schweren Job. Doch trotz des
militarischen Tons von Fernando (Guide) liessen wir uns nicht stressen und genossen die verschiedenen Inseln in vollen Zuegen. Aus meiner Sicht hat jede Insel seinen eigenen Charakter - dies kommt wohl daher, dass auf jeder einzelnen Insel andere Pflanzen und Tierarten leben, die es nur dort gibt. Da waren Inseln mit weissen kahlen Baeumen, solche mit
Baumkakteen, eine Insel (Genovesa) mit einer Caldera (der eigentlich Vulkankrater ist mit Meer ueberschwemmt wie Santorin), die sonst bis auf einige Buesche ziemlich kahl war, Isla Santiago wo man noch die einzelnen Krater sehen kann und ueber ein riesengrosses Lavaplattenfeld spazieren kann... tja ihr seht ich koennte noch ewig so weiterschreiben - fact war, dass wir beide unsere Kameras wundgeschossen haben in Galapagos.
Wir durften zum Missmut von Peschu leider nicht mehr tauchen auf den Inseln, denn dies wurde zu ihrem Schutz verboten. Aber dafuer jeden Tag schnorcheln - wow war
das schoen und auch ziemlich kalt (Wassertemperatur zwischen 18 und 20 Grad ohne Wetsuit). Doch die Vielfalt der Fische und Meereslebewesen ueberraschte uns, von tropischen Fischen
ueber Meeresschildkroeten, Pinguinen, Seeloewen bis zu Weissspitzhaien schwimmt alles im klaren Wasser. Und wie viele sicher wissen, zeigen die Tiere keinerlei Scheu, weder an Wasser noch an Land. Ja wir mussten manchmal sogar aufpassen, dass wir nicht ueber einen Vogel, eine Echse oder einen Seeloewen stolperten. Einmal stupste ein vorwitziger Seeloewe sogar an Peschus Taucherbrille und blies ihm Luftblasen an.
Ja, der Abschied von diesen wunderschoenen Inseln und den super Mitreisenden fiel uns nach dieser unvergesslichen Reise schwer - aber wir mussten uns ja nicht von allen verabschieden....!
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