Zum Glueck nahmen wir das Zmorge erst nach dem Flug zu uns...! Spaeter machten wir es uns in Nazca gemuetlich und schlenderten in den Strassen
In einem ganzen "Block" ist das Monestario Santa Catalina untergebracht, ein Nonnenkloster. Heute beten die Nonnen nur noch in einem kleinen Teil der Struktur, der Rest ist der Oeffentlichkeit zugaenglich. So stolperten wir einen ganzen Tag in dem riesigen Komplex umher und fanden ueberall
Natuerlich besuchten wir auch das Museum Santury, welches den Mumien von ein paar vor 500 Jahren umgekommenen Maedchen gewidmet wurde. Diese 12-14jaehrigen Jungfrauen wurden damals geopfert, um die Vulkane in der Gegend zu besaenftigen. Da sie waehrend der ganzen Zeit im Eis eingeschlossen waren, sind sie noch in erstaunlich gutem Zustand. Die in den Graebern gefundenen Sachen geben Aufschluss darauf, wie die Leute in dieser Zeit gelebt haben.
Die Restis werden wohl vorwiegend von den Abgaengern der lokalen Kochschule (2 Tueren neben unserem Hostal) bekocht - die Stadt bietet einen kulinarischen
Hoehepunkt. Und so wundert es sich auch nicht, dass wir unser Fett wieder ein Wenig abbauen wollten - wir buchten einen Trek in einen der tiefsten Canyons der Welt - den Colca Canyon. Waehrend vier Tagen tschumpelten wir durch diese eindrueckliche Landschaft den Eseli-Wegen entlang. Wir schliefen zum Teil auf Steinbetten, setzten uns auf Freiluft-WC's mit Talsicht und Einsicht und liessen uns von unserem super Guide Miguel ueber die Pflanzen der Gegend informieren. Was uns sehr
beeindruckte war die Lebensweise der Einheimischen - die einmal pro Woche den 6stundigen Weg zum naechsen Dorf zuruecklegen muessen um Nahrungsmittel zu kaufen. Denn im Cañon werden neben Kaktuslaeusen (die aus denen Lippenstift hergestellt wird) noch ein bisschen Mais und Getreide angebaut, mehr nicht....! Wie man es sich vorstellen kann, ging es fast ausschliesslich bergauf oder -ab,
und so ist es auch nicht verwunderlich, dass wir uns einen ziemlichen Muskelkater holten.
Der letzte Tag der Tour fuerhte uns ans Cruz del Condor, wo die riesigen Voegel in der Fruehe ihre Runden drehen. Eindruecklich! Auch die riesigen Horden von Kurzhoeseler-und-Fettraenzeler-Touris mit den grossen Kameras um den Hals auf den Eintagestouren beeindruckten uns, doch wir waren so
Nach zwei zusaetlichen Tagen Erholung in Arequipa reisten wir weiter, nach Cuzco.
1 Kommentar:
Wenn ich mir so die Bilder anschaue, muss ich schon sagen: arbeiten ist retro!
Dann geh ich jetzt mal als Mittel zum Zweck in die Grube.
Gruss.
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