Am ersten Tag besuchten wir die Ruinen von Moray, Amphitheateraehnliche Ter
rassen, welche zur Akklimatisation von (Dschungel)Pflanzen ans Hochland genutzt wurden. So wurde zum Beispiel die Cocapflanze, Mais, Getreide und Kartoffeln, durch jaehrliches anpflanzen auf einer Terrasse hoeher an die klimatischen Bedingungen auf 3500
m angepasst. Danach ging's rasant abwaerts, eine holperige Downhillstrecke zu den Salzsalinen. Dort wird salzhaltiges Wasser so ueber verschiedene Terrassen geleitet, dass jede Familie (die ca. 4-5 Becken besitzen) jeden Monat eine beachtliche Menge Salz ernten kann. Die Salzernte wird natuerlich mit den uns wohlbekannten Grautieren (auch genannt Esel) durchgefuerht.
Am naechsten Tag wanderten wir steil ber
gauf, durch Mandarinen-, Orangen-, Avocado-, Bananen- und Kaffeeplantagen. Natuerlich musste auf dem Weg auch kraeftig degustiert werden - mmmmh. Dafuer bezahlten wir den Besitzern beim Rast oft das dreifache fuer ein kuehles Wasser. Auf einem Teil des Inkawegs wurde es dann nervenkitzelig, der
Weg ist nicht mal breit genug fuer ein Esel mit Last. Das heisst auf der einen Seite Felswand und auf der anderen steiler Abhang in die 500m tiefe Schlucht - wuuuh da wirds einem schon ein bisschen schummerig, vor allem wenn man bedenkt, dass die Inka diese Wege gerannt sind. Denn so funktionierte Ihr Nachrichtenuebermittlungssystem, alle 2 km war eine Raststation fuer die Laeufer, die 2 km rennend bewaeltigten, und die Nachricht dann auf der Raststation am naechsten Laeufer weitergaben. Nachmittags konnten wir zum ersten Mal den Fluss mit einer Art Holzkiste am Stahlseil ueberwinden - juhuuu!
Der dritte Tag war definitiv der harteste wir naeherten uns naehmlich Macchu Pichu von "hinten"! Auf den alten Eisenbahnschienen, eine ziemlich anstrengende Angelegenheit, weil die Holzbohlen in unregelmaessigen Abstaenden gelegt waren. Doch die dschungelaehnliche Landschaft war wunderbar - sooo viele Bluemli und Orchideen, die Sarah wieder foetelen musste...! Endlich voellig erschoepft erreichten wir das Klein-Leukerbad Aguas Calientes - Touris, Touris, Touris - aber ein wunderschoenes Hotelzimmer mit heissem Wasser (wenn die Gasflasche nicht leer gewesen waere).
Nach einigen Tagen Erholen reisten wir gem
uetlich durch indigene Doerfer und eine riesige Hochebenen mit Schneebergen im Zug nach Puno am Titicacasee. Dort fuhren wir noch einmal ganz touristisch zu den schwimmenden Inseln der Uros. Die Inseln sind aus Schilf gebaut und immer noch bewohnt - jedoch wohnen die Uros in Wellblechhaeusern hinter den traditionellen Touristenatrappen.
Nach fast 2 Monaten hiess es am naechsten Tag - Tschuess Peru
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