Am Tag darauf war Sightseeing angesagt, wir schlenderten gemuetlich vorbei an den schoenen Haeusern und Kirchen... und genossen die Waerme (Sucre liegt auf nur ca. 2700m) bei einem Pik-nik im Park. Das natuerlich, nachdem wir kraeftig Gemuese, Brot und Kaese auf dem lokalen Markt eingekauft hatten.
Eine Nachtfahrt im bequemen Liegesessel brachte uns zurueck nach La Paz, wo wir uns fuer unsere Verhaeltnisse eher gediegen (aber dennoch guenstig) niederliessen.
An diesem ersten Tag lernten wir schlendernd unsere Umgebung kennen und besuchten die
umliegenden Maerkte. Auf dem Schwarzmarkt handelten wir um einen Seesack fuer unsere vielen Souvenirs, auf dem Hexenmarkt konnten wir die getrockneten Lamafoeten und Froesche bewundern und auf dem Artesaniamarkt wurde nochmals maechtig Souvenirs geshoppt.
Auf unserem Ausflug auf den Chacaltaya brachen wir dann erneut unseren Hoehenrekord - ca. 5600m! Wow, doch erstaunlicherweise blieb uns nicht mal gross die Luft weg - oder eher vor staunen. Die
umliegenden 6000er waren sehr beeindruckend! Nachher gings mit unserem Holperbus ins Valle de la Luna - eine beeindruckende Mondlandschaft, die nur leider groesstenteils verbaut ist und nur so von Touris strotzte. Tja, nur von wegen nix merken von der Hoehe - am Abend litten wir alle unter ueblen Kopfschmerzen!
Am naechsten Tag wachte Sarah mit denselben wieder auf - aber irgendwie schafften wir es alle
im vollgestopften Minibus nach La Cumbre 4700m und unserem Ausgangspunkt fuer die Downhill-Biketour ueber die gefaehrlichste Strasse der Welt. Boooaah, denkt ihr jetzt sicher - aber das war bis vor einem Jahr als saemtlicher Verkehr von La Paz ins Tiefland ueber diese schmale, ungeteerte Strasse fuehrte. Denn seit Dezember 2006 existiert eine neue geteerte Strasse und somit kann man von Glueck reden wenn einem ueberhaupt ein Auto begegnet.
Zuerst sausten wir mit den Bikes 25km mit Asphaltstrasse hinunter, erst dann wurde es ein bisschen nervenkitzlig - die Schotterpiste faellt auf der Canyonseite bis zu 300m steil hinunter. Wunderschoen konnten wir beobachten wie sich die Vegetation veraenderte, von den ehemals 4700m erreichten wir nach 5 Stunden das Doerfli
Coroico auf 1750m! Wow eine geniale Abfahrt ging mit planschen im Swimmingpool und einem feinen Buffetzmittag zu Ende. Oder doch nicht? Denn der Tag war noch laange nicht zu Ende, nach einer Weile Fahrt Richtung La Paz streikte der Minibus - bis endlich Kuehlwasser nachgefuellt werden konnte verging eine Weile - mit viel Gas geben, Minibus anstossen und Palaver klappte es schlussendlich. Nur durfte unser Globi-Fahrer einfach nicht mehr anhalten bis die Batterie wieder aufgeladen war.
Endlich waren wir wieder zurueck in La Paz und packten die vielen Einkaeufe in den Seesack.... und um 3.00 Uhr schrillte schon wieder der Wecker. Abreisetag fuer Julia - nach einem feinen Kaffee am Flughafen verabschiedeten wir uns herzlich von Pesches Mami. Wir koennen auf eine schoene Zeit mit super Erlebnissen zu Dritt zurueckblicken! Merci Julia!
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