Berge, Staub und Gletscher
Mal schnell zurueck nach El Calafate fahren, haben wir uns gedacht und dann den 13.00 Uhr Bus nach El Chalten nehmen! Unglaublich wie schnell man sich wieder an die Puenktlichkeit der Transporte gewoehnt! Jedenfalls gab's ein Kilometer vor El Calafate einen Stopp an der Polizeistation - eine Papierkontrolle, die dauerte und dauerte - ja genau 5 minuten vor 13.00 kamen wir in El Calafate an. Aber man soll ja die Hoffnung nie aufgeben, Peschu sprintet mit der Bankkarte los, um noch Bares zu bekommen und Sarah erklaerte dem Busfahrer vom El Chalten-Bus unser Dilemma! Der war ueberraschend flexibel, verstaute unser Gepaeck und lud uns spaeter an der Hauptstrasse vor der Bank ein...! Wunderbar - der Fahrpreis war zudem auch noch billiger, da der kleine Spitzbube von Chauffeur die Pesos wohl in seine Tasche steckte anstatt brav abzuliefern! Auf jeden Fall erreichten wir El Chalten nach 5 Stunden Holperpiste wohlbehalten und ausgeschlafen. Nur das Wetter wollte nicht mitspielen - auch am naechsten Tag nicht, als w
ir durch den anhaltenden Regen watschelten und uns der kalte Wind um die Ohren pfiff! Da wir trotz des schlechten Wetters frueh losgezogen waren sahen wir viele Tiere, darunter einen Fuchs, viele Hasen und Rothaubenspechte! Zum Glueck belohnte uns die Sonne mit einigen Strahlen, als wir an der Laguna Torre ankamen!Somit konnten wir den Gletscher und die Lagune in Ihrer vollen Schoenheit bewundern und halbwegs trocken den Rueckweg in Angriff nehmen.
Nach einer unruhigen Nacht, da sich wohl leider die Haelfte der Israeligruppe von 26 Personen in der kleinen Kueche angrenzend an unser Zimmer angesiedelt hatte, zogen wir trotzdem am folgenden Tag wieder frueh los. Bei strahlend schoenem Wetter nahmen wir die 3 Stunden zum Aussichtspunkt unter die Fuesse und schon nach einer Stunde wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Fitz Roy belohnt! Unglaublich schoen - Berge, Gletscher, Seen, Fluesse, Baeume und Busch-Landschaft...! Endlich konnten wir unsere Spezialfreunde aus dem Morgenland verlassen
und holperten ueber die legendaere Ruta 40 nach Los Antiguos. Pampa, Pampa Pampa... aber zum Glueck konnten wir jetzt den verpassten Schlaf aufholen und in der uebrigen Zeit die Farbnuancen der Grasbueschel und Steine studieren. Nebst Guanakoherden, Rindern, Schafen, Pferden und einigen Straussen konnte Pesche sogar ein Guerteltier sichten. Nach 11 Stunden Fahrt erreichten wir das wunderschoen gelegene Los Antiguos wo wir uns ein schoenes Zimmer leisteten.
1 Kommentar:
sieht ja extrem schön aus, da wird mann grad neidisch.
e guete rutsch ids nöie jahr!
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