In Puerto Natales hatten wir ein schoenes Hotelzimmer reserviert. Doch die schmissen uns am
naechsten Morgen wieder raus, weil eine grosse Gruppe ankam. Zum Glueck, denn wir fanden ein gemuetlicheres und billigeres Hospedaje und quartierten uns dort ein. Die geplante Wanderung des "W"s durch den Nationalpark Torres del Paine verschoben wir Tag fuer Tag, da Peschus Genesung nur stockend vor sich ging und ausserdem das Wetter nicht mitspielte - Regen und stetiger Wind waren Tagesprogramm. Nach fuenf Tagen in Puerto Natales rafften wir uns dann doch noch auf und machten uns auf die Alternativ-Tour, mit nem kleinen Bus ueber die Landstrasse.
Natuerlich mussten wir den happigen Eintrittspreis gleichwohl abdruecken. Vom Haeuschen dort sollte man eigentlich die Torres-Spitzen sehen, doch die Sicht war mit Wolken verdeckt. Wir
konzentrierten uns auf die haufenweise vorhandenen Guanakos, Kondore und Fuechse neben der Strasse waehrend wir von einem Fotopunkt zum anderen gefuehrt wurden. Auf der anderen Seite zeigten sich die Cuernos und wir machten einen kleinen Abstecher zu Fuss zu einem Wasserfall. Doch der richtige Ausflug war erst nach dem Lunch faellig - wir wanderten am Lago Grey entlang und auf die Halbinsel hinaus, wo sich ein Aussichtspunkt befindet. Von dort aus gab es ne super Aussicht auf den Greygletscher und wir beobachteten, wie die Eisberge den See hinuntertrieben. Das alles begleitet von einem sturmartigen Wind, der unsere Steh- und Gehachse um etwa 20º in die Schraeglage setzte! Wir waren froh, die W-Wanderung unter diesen Umstaenden und Peschus Zustand nicht auf uns genommen zu haben und dank diesem Ausflug trotzdem was vor die Linse gekriegt zu haben.
Von Puerto Natales geht es nur mit der Faehre weiter, und so kehrten wir um und setzten uns in einen Bus zurueck nach El Calafate in Argentinien.
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