Sonntag, 10. Juni 2007

Alajuela zum ersten

Leider muss man auch das Paradies einmal verlassen und so machten wir uns auf den Weg zurueck nach Puntarenas und weiter Richtung Hauptstadt San Jose. Die Faehrueberfahrt, diesmal mit der grossen Autofaehre, konnten wir bei wunderschoenem Wetter geniessen und somit die vielen Inseln in der Meeresenge zwischen der Halbinsel Nicoya und Puntarenas bewundern. Am Busbahnhof machten wir zum zweiten Mal die bekanntschaft mit dem strikt organisierten Schlangenstehen der Costa Ricaner. Obwohl niemand die Abfahrtszeit kennt, wird immer im Reihchen gewartet!

Die Fahrt fuehrte durch hohe Berge, leider konnten wir wegen des Nebels nicht viel sehen und genossen die bequemen Sitze...! Aufgrund von Empfehlungen der beiden Jeromes (die von Nicaragua) entschieden wir unser "Basislager" in Alajuela aufzuschlagen, die zweitgroesste Stadt von Costa Rica naeher am Flughafen gelegen. Angekommen am chaotischen Busterminal und wieder mal "im Seich" weil die Strassen nicht angeschrieben waren, fragten wir kurzerhand ein aeltere Frau nach einem Hotel, sofort waren wir von weitere 6 hilfbereite Tico's umringt und schlussendlich schickten sie uns ins Hotel "adondé los Gringos son" - ins Mango Verde Hospedaje.

Nach dem Einpuffnen im Backpackers mussten wir nur noch das Loch im Magen stopfen, aber oha laetz Alajuela ist nicht gerade die touristenfreundlichste Stadt - oder ja wenn man von Fastfood und ca. 4 Chinesen absieht. Auf jeden Fall irrten wir ziemlich umher bis wir durch eine dunkle Bar in ein Restaurant fanden. Nach dem Bestellen fanden wir heraus, dass wir in der wohl einzigen (Karaoke!)-Bar der Stadt gelandet waren - und die Einheimischen gaben wirklich alles was Singen anbelangte.

An Pesches Geburtstag schnappten wir uns den einzigen Bus im Tag auf den Vulkan Poas. Sogar das Wetter spielte mit - Sonnenschein! So schaukelten wir guten Mutes durch die gruenen Huegel, vorbei an Kaffeeplantagen, Erbeerplantagen und Plantagen mit irgeneinem farnaehnlichen Gewaechs, das scheinbar in die USA exportiert wird. Doch je hoeher wir kurvten, desto nebliger und kaelter wurde es ...! Trotzdem stolperten wir durch den Nebel zum Krater und sahen natuerlich nur 3 m weit - der Krater ist 300m tief und hat ca. 1.3km Durchmesser - aber wir hoerten nur das Pusten der Fumaroles. Dennoch stapften wir durch den inzwischen dichten Regen zu einer nahen Lagune in einem erloschenen Krater und siehe da, wir konnten sogar was sehen. Aufgrund Sarahs Zwaengeleien pik-nikten wir am Kraterrand, ja me choennt ja doch ploetzlech doch no oeppis gseh.... war leider immer noch nichts! Mit nassen Fuessen ging's schliesslich zuerueck nach Alajuela. Herausgeputzt und wieder trocken machten wir uns auf zu einem kostspieligen und superfeinen Italiener!

1 Kommentar:

Steffu hat gesagt…

Ola meine Lieben! In zwei Wochen gehts endlich bei mir los. Bin gespannt auf das was kommt und wie's sein wird. Meld mich dann noch mal per Mail.
Euer Rentsch