Zeit zu viert
Endlich war es soweit - Linda u Kuschti choeme.... leider wird der Flug erst um 19.00 Uhr landen und darum vertroedelten wir den ganzen Tag in San Jose. Die Hauptstadt von Costa Rica hat leider kaum interessante Gebaeude und Kirchen zu bieten, aber wir hatten ja noch ein hochgestecktes Ziel, den neusten Lonely Planet von Suedamerika zu finden! Leider ohne Erfolg.Beim Kaefelen in einer wunderschoenen Kaffeebar trudelte ein sms von Kusti herein - 2 Stunden Verspaetung - was macht man da? Zurueck nach Alajuela fahren, kurz Pasta essen und ab zum Flughafen duesen. Ja ja, dann ging die Warterei erst richtig los - nach und nach wurde ein Flug nach dem andern verschoben, dann umgeleitet und landete schliesslich in Guatemala, San Salvador und
Liberia - nur der Miami Flug nicht.... der kreiste ca. 2 Stunden ueber San Jose. Ein Einheimischer erzaehlte uns waehrend der Warterei, dass San Jose ein sehr schwieriger Anflugort sei, da die Piloten erst eine hohe Bergkette ueberqueren muessen um dann quasi im Sturzflug zu landen. Und dieser Anflug war zurzeit wegen des dichten Nebels leider nicht moeglich und somit wurden alle frueheren Fluege umgeleitet. Endlich zu viert machten wir uns auf den Weg ins Hotel.... und plauderten, plauderten und plauderten bis vier Uhr morgens ...! Dementsprechend legten wir am naechsten Tag einen Ruhetag ein!Am Sonntagmorgen rissen wir uns von Alajuela los und ratterten mit dem Bus n
ach La Fortuna - 4 Stunden durch nebelverhangene Berge mit fetten Wiesen und sogar Freiburgerkuehen (!) und Kaffeeplantagen. Dann die Riesenbelohnung in La Fortuna - stahlendschoenes Wetter und wir konnten den Vulkan Arenal in seiner vollen Groesse und ohne Wolken (eher selten in der Regenzeit) bewundern und natuerlich sofort foetelen. Nach einem erfrischenden Kafi, machten sich de Jungs auf die Suche nach einem Nestli und liessen uns Frauen plaudernd zuerueck... leider wurden wir danach beim Einzug ins Hotel wegen dem schnellen Wetterumschlag platschnass! Nach der langen Busfahrt, einem feinen Abendessen und einer Runde Joker waren alle reif fuer die Heja!!Am naechsten Tag, nach einem langen und spaeten Fruehstueck hatten wir nur noch ein Tagesziel - eine Tour zum Vulkan buchen, um die rotgluehende Lava zu sehen. Und was fuehr eine Tour: mit einem viel zu kleinen Jeep wurden wir zum Vulkan gekarrt, wo wir fuer ca. 5 Minuten die Lava beobachten konnten, dann wusste unser Guide noch ein besserer Platz, also wieder rein ins Charrli und 500 m weiter fahren - wieder fuer 5 Minuten Lava schauen und er wusste immer noch ein besserer Platz...usw.!! Das ganze war ein wenig muehsam - aber das ganze Spektakel doch super eindrucklich. Da der Berg oben mit einem Wolkenhut versehen war, konnten wir die gluehenden Lavabrocken erst sehen, als sie unter den Wolken hervorkullerten. Dadurch, dass sie auf anderen Steinen aufschlugen und zerbarsten um als viele kleine, gluehende Steinchen weiter zu kullern, sah es aus wie eine gluehende Lawine! Wunderschoen! Spaeter - dies war auch noch Teil der Tour - konnten wir unter der Autobruecke ins warme Thermalwasser des Flusses huepfen... nicht gerade das, was wir uns vorgestellt hatten... ! Darum genossen wir am naechsten Tag einen Baedu im warmen Wasser des Thermalbades... mit vielen Becken, einem tropischen Garten, Sonnenschein und Liegestuehlen mit Blick auf die 2 Kegel des Vulkans Arenal - ae richtige Ferietag!
Ein Tag spaeter, fit und ausgeruht, fuhren wir mit dem Kleinbussli - Boot - Kleinbussli nach Monteverde! Die Ueberfahrt ueber den Arenalsee war wunderschoen - mit den Vulkan im Hintergrund und danach holperten wir durch die Schweiz-aehnliche Huegellandschaft. In Monteverde fand Peschu wieder mal "das Hammerhostel"... wunderschoene Zimmer, Balkon mit Sicht aufs Tal und bei gutem Wetter bis nach Puntaarenas und das Beste: eine Kueche!! So liess es sich Leben
und Jokeren...! Um auch mal was vom Nebelwald zu sehen, buchten wir eine Sky-Walk-Tour - verschiedene Wege durch den Urwald, die mit wackligen Bruecken
verbunden sind! Ein mulmiges Gefuehl - 100 m ueber dem Boden zu schweben und durchs Bodengitter die Baumwipfel des Dschungels zu sehen! Die Kolibri-Fuetterungsstation am Ende des Weges lud uns spaeter zu einem Foto-Wettbewerb ein ... aber die cheibe Viecher sie so schnaeu!! Viel zu schnell mussten wir uns leider schon wieder auf den Weg nach Alajuela machen, da unsere beiden Reisegspaenli ihren Flug auf Barbados nicht verpassen wollten (ist ja wohl verstaendlich - wir waren ein kleines bisschen eifersuechtig)!! Noch ein letztes winke-winke aus dem Taxi und weg waren sie...!
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