Doch an einem Tag konnten wir uns dennoch zu einer Bootstour aufraffen. Wir sahen Delfine, schnorkelten unfreiwillig mit Quallen (aua mein Hinerteil), kaempften gegen die Stroemung am Red Frog Beach (ja wir sahen sogar einen roten Frosch) und kamen schlussendlich mit verbrannten Nasen wieder zurueck!
Da das Doerfchen mit Kurzurlaubern aus den Staaten ueberhaeuft war, lies natuerlich das Partyleben kaum was zu wuenschen uebrig..... ausser dann am naechsten Tag.
Von der Insel kamen wir natuerlich wieder mit dem Boot fort - wieder eines mit nem Riesenmocken hinten am Bug. In einem groesser als Mini- und kleiner als normalen Bus ritten wir gegen Sueden, waehrend sich die Leute zwischen die Reihen zwaengen und den Koerperkontakt nicht scheuten. Danach fuhren wir landeinwaerts ueber die scheinbar unendlichen (jedenfalls mit diesem lahmen Bus) Berge inmitten des Tropenwaldes des Nationalparkes La Amistad. Nach kurvigen vier Stunden erreichten wir David.
Diese Stadt hat nicht viel zu bieten. Doch in nem Backpacker wartete Thomas Hoschi - ein WK-Kollege (von wem wohl?) - auf uns. Die Wiedersehensfreude war gross und feucht.... und die Gschichtli wurden aufgetischt - hat er doch gerade von 6 Wochen Suedamerika hinter sich. Und so nahmen wir neben anderen Sachen auch die Planung des unteren Kontinentes in Angriff.
In David hielt uns nicht viel. Wir hinterliess
en unsere grossen Rucksaecke und machten uns leicht bepackt auf die Reise in die Berge. Schweizeraehnlich.... Kuehe am Grasen, Huegel wie im Gurnigelgebiet, kleine Gemuesepflanzungen und gruene Waldflaechen sowie kalte Temperaturen. Nicht erstaunlich, dass sich da auch ein paar Schweizer niedergelassen haben.
Da das letzte Kaff in dem Bergtal nicht viel zu bieten hat ausser nem Luxusresort, buchten wir dort Betten im Dorm und schuhten zum naechsten Ort fuer Einkaeufe. Dann hielten wir uns im Gemeinschaftsraum des Resorts am Kamin schoen warm und spielten Karten (Jassen waere wohl angesagt gewesen, doch zu dritt.....).
Die Bergneigung wendete sich dann zu unseren Gunsten und so konnten wir den Rest der Wanderung von einem zum andern Tal um den Vulkan Baru herum mehrheitlich hinunter schreiten. Die meiste Zeit saeumten die hohen Dschungelpflanzen unseren Weg, doch einige Male konnten wir die Aussicht ueber die Berge bis zum M
eer geniessen. Nach langen sieben Stunden Fussmarsch hoppten wir schliesslich in einen vorbeifahrenden Bus, welcher uns nach Boquete brachte.
Unseren Plan, am naechsten Tag Canopy zu machen oder die lokalen Warmwasserquellen zu besuchen, konnten wir wegen Ausschlafen und schlechtem Wetter nicht umsetzen. und so fuhren wir gegen Abend wieder nach David, um dort einen Nachtbus nach Panama-City zu erwischen.
1 Kommentar:
das letzte foto sieht wirklich aus, wie auf einem wanderweg im oberwallis :)
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